TecDay und AEE – 2 x Feedback

Ab jetzt wird es erst einmal ruhiger bei KOHLHAGE. Der Messe-Frühling ist vorbei. Nach der KUTENO, die Anfang Mai in Ostwestfalen stattgefunden hat, war KOHLHAGE Teilnehmer am TecDay und hat auf der AEE in Nürnberg augestellt.
TecDay – Was ist das?
„Im Rahmen der Initiative „Expertise Sauerland“, an der wir seit Jahren mitarbeiten, finden immer wieder gemeinsame Veranstaltungen statt. Viele davon sind intern. Auch gemeinsame Messebesuche organisieren wir mit der „Expertise Sauerland“. Doch einmal im Jahr findet unser TecDay statt. An diesem Tag laden wir Kunden und Interessenten ein, uns zu Vorträgen und Fachdiskussionen zu besuchen.“ sagt Jennifer Nakajew, Ansprechpartnerin bei KOHLHAGE.
Informationen und netzwerken in außergewöhnlichen Locations – das ist das Konzept des TecDay, der in diesem Jahr in der Rohrmeisterei in Schwerte stattgefunden hat. Auf Einladung der 8 teilnehmenden Expertise-Unternehmen aus dem Sauerland haben 50 Gäste ein hochkarätiges Vortragsprogramm erleben, Erfahrungen austauschen und das eigene Netzwerk erweitern können. „Eine runde Sache.“, findet Nakajew.
Nicht ganz so positiv ist das Feedback, das Jacek Bialas von der AEE mitgebracht hat. Die Fachmesse in Nürnberg, die vor ein paar Tagen stattgefunden hat, ist eher klein. 84 Aussteller und 919 Fachbesucher haben teilgenommen. Auch das Messethema ist eng gefasst: Die AEE richtet sich an alle, die mit der Konstruktion von Karosseriekomponenten in der Automobilindustrie zu tun haben. „Vielleicht liegt es daran, dass die Stimmung in der Automobilbranche derzeit eher verhalten ist, als vor zwei Jahren: So richtig zufrieden sind wir nicht.
Zölle, die Dieselaffäre, Probleme bei der Elektromobilität und die allgemeine wirtschaftliche Lage – diese Themen waren prominent auf der Messe. An vielen Ständen wurde darüber gesprochen. Natürlich hatten wir interessante Besucher am Stand, einige Händler und noch mehr Konstrukteure. Doch insgesamt ist unser Eindruck von der Messe weniger positiv. Mal sehen, was die Messenachbereitung bringen wird.“ lautet das Feedback von Bialas.

Neues Hochregallager

Wer in diesen Tagen im Gewerbegebiet Hönnestraße im Neuenrader Stadtteil Küntrop unterwegs ist, der kann sie sehen: Bagger, Planierraupen, Bauarbeiter. Der Grund? KOHLHAGE baut im großen Stil. Noch sind es größere Erdarbeiten, die vorgenommen werden. Doch der weitere Zeitplan steht und ist ambitioniert: Der Baubeginn für den Hochbau war in der KW 37 und im April 2019 soll das neue Hochregallager fertig gestellt sein.

„Warum wir bauen? Wir sind in der guten Position, im Geschäftsbereich KOHLHAGE Automotive einen Großauftrag aus dem Bereich „E-Mobilität“ bekommen zu haben. Gleichzeitig wächst der Geschäftsbereich KOHLHAGE Fasteners kontinuierlich weiter.“ sagen die Geschäftsführer Marc Schreiber und Sven Lehecka. „Die bisher verfügbare Lager-, Logistik- und Produktionsfläche war daher erheblich zu klein geworden. Deshalb die Erweiterung.“

Die Entscheidung, ein neues Hochregallager zu bauen, hat bereits weitreichende Konsequenzen für das Unternehmen gehabt. Schon vor Monaten ist das bisherige Lager von KOHLHAGE Fasteners inklusive der dort tätigen Mitarbeiter vollständig nach Werdohl ausgelagert worden. Jetzt entsteht dort, wo früher KOHLHAGE Produkte gelagert wurden, eine neue Produktionsfläche von ca. 1600 m2. „Das ist ein Kraftakt für uns. Gerade deshalb sind wir stolz darauf, bisher alle Termine eingehalten zu haben. Das hat jedoch nur deshalb funktioniert, weil die gesamte Mannschaft mitgezogen hat.“ so Schreiber und Lehecka. 2.500 m² Fläche, 8400 Palettenplätze, moderne Pack-und Konfektionierplätze – die 15 Mitarbeiter aus dem Logistikbereich freuen sich schon jetzt darauf, im kommenden Frühjahr an völlig neu gestaltete Arbeitsplätze zurückkehren zu können. „Bis dahin müssen wir uns mit unserer ausgelagerten Logistik behelfen.“ sagen die beiden und ergänzen „Doch wenn wir fertig sind, werden wir noch leistungsfähiger sein.“